Außerkraftsetzung von Unfallverhütungsvorschriften

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Die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie hat auf ihrer Sitzung am 5. Juli 2013 beschlossen, die Unfallverhütungsschriften

  • BGV B5 Explosivstoffe – Allgemeine Vorschrift
  • BGV D35 Zubereitungen aus Salpetersäureestern für Arzneimittel
  • BGV D37 Schwarzpulver BGV D38 Treibladungspulver
  • BGV D39 Feste einheitliche Sprengstoffe
  • BGV D40 Sprengöle und Nitratsprengstoffe
  • BGV D41 Zündstoffe BGV D42 Pulverzündschnüre und Sprengschnüre
  • BGV D44 Munition

außer Kraft zu setzen.

Nach Genehmigung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom 7. Januar 2014 erfolgte die Außerkraftsetzung zum 1. Februar 2014.

Das Zurückziehen dieser Unfallverhütungsvorschriften ist möglich geworden, weil der Fachbereich Rohstoffe und chemische Industrie eine berufsgenossenschaftliche Regel „Tätigkeiten mit Explosivstoffen“ (BGR/GUV-R 242) erarbeitet hat. Diese ersetzt die neun Explosivstoff-Unfallverhütungsvorschriften, fasst deren Inhalt zusammen und passt sie an den fortentwickelten Stand der Technik sowie an die veränderte Rechtslage an. Dabei wurden die allgemein geltenden Basisbestimmungen aus der BGV B5 in dem allgemeinen Teil I und die aus den acht themenspezifischen Explosivstoff-Unfallverhütungsvorschriften (BGV D35 ff) stammenden besonderen Bestimmungen in jeweils einem themenbezogenen Abschnitt des speziellen Teils II der neuen Regel abgehandelt.

Die BGR/GUV-R 242 kann über den Medienshop der BGRCI bestellt werden (medien-shop.bgrci.de). Eine Datei zum kostenlosen Herunterladen steht im Downloadcenter der BG RCI zur Verfügung (downloadcenter.bgrci.de).

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